Der kritischste Faktor bei der Übertragung von Darmparasiten, gemeinhin als Darmwürmer bekannt, ist die unzureichende Einhaltung von Hygienestandards. Diese Situation erhöht das Risiko für Babys, von Geburt an, insbesondere in den frühen Phasen der Nahrungsaufnahme, mit Darmparasiten in Kontakt zu kommen. Die Einhaltung von Hygieneregeln bei der Zubereitung von Speisen während des Übergangs von Muttermilch zu Beikost ist von großer Bedeutung; andernfalls besteht das Risiko einer Parasiteninfektion. Bei Babys im Alter von etwa 12 Monaten führt der starke Drang, Gegenstände zu berühren, zu erkunden und alles in den Mund zu nehmen, zu einer häufigeren Inzidenz von Darmparasiten in dieser Altersgruppe. Darmparasiteninfektionen zeigen anfangs oft keine offensichtlichen Symptome. Langfristig können sie jedoch bei Kindern zu schwerwiegenden Gesundheitsproblemen führen, wie Anämie, Ernährungsdefiziten und einer verminderten körperlichen und geistigen Entwicklung.