Eine Ganzkörper-MRT-Untersuchung bietet einen umfassenden Scan des Körpers, einschließlich Gehirn, Hals, Lunge, Brustkorb, Bauchorgane (Leber, Bauchspeicheldrüse, Nieren, Nebennieren, Blase und andere), Prostata bei Männern sowie Gebärmutter und Eierstöcke bei Frauen. Teilweise können während dieses Scans auch Knochen- und Muskelstrukturen dargestellt werden. Um klarere Bilder von sich bewegenden Organen zu erhalten, werden Patienten gebeten, während des Scans für kurze Zeit den Atem anzuhalten. Um diese Kooperation zu gewährleisten und eine erfolgreiche Bildgebung zu erzielen, ist es wichtig, dass der Patient bei Bewusstsein und aufmerksam ist. Zusätzlich zu den Standard-Bildgebungspaketen wird auch eine „Ganzkörper-Diffusions-MRT“ (WB-DWI) durchgeführt, die eine entscheidende Rolle bei der Erkennung von Tumorgewebe spielt. Diese spezialisierte Methode wird auf alle Scanbereiche einzeln angewendet, anschließend mit Computerprogrammen kombiniert und detailliert in 3D ausgewertet. Die Ganzkörper-Diffusions-MRT ist von großer Bedeutung, insbesondere für die Identifizierung von krebsartigem Gewebe und Lymphknoten.