Die Unterschiede zwischen Panikattacke, somatischen Symptomen, Konversionsstörung, körperdysmorpher Störung und Krankheitsangst können anhand ihrer charakteristischen Manifestationen verstanden werden. Diese Unterschiede lassen sich wie folgt zusammenfassen:

Bei der Panikstörung erleben Personen plötzliche und relativ schwere Anfälle, die durch gesundheitsbezogene somatische Symptome und intensive Angst gekennzeichnet sind. Im Gegensatz dazu beinhaltet die Somatoforme Störung eine anhaltendere und länger andauernde Angsterfahrung neben verschiedenen körperlichen Symptomen. Die Generalisierte Angststörung unterscheidet sich dadurch, dass Personen umfassende Angst in mehreren Bereichen und Situationen erleben, wobei Gesundheitsbelange nur ein potenzieller Fokusbereich sind.

Die Konversionsstörung äußert sich typischerweise durch einen Funktionsverlust in sensorischen oder motorischen Bereichen. Während beide körperliche Symptome umfassen, betont die Somatoforme Störung den erheblichen Leidensdruck, der durch die Symptome selbst verursacht wird, und die Sorge des Einzelnen über eine zugrunde liegende ernsthafte körperliche Erkrankung erreicht keine wahnhafte Intensität.

In Bezug auf aussehensbezogene Bedenken beinhaltet die Körperdysmorphe Störung eine übermäßige Beschäftigung mit wahrgenommenen Makeln oder Defekten in den eigenen körperlichen Merkmalen. Im Gegensatz dazu richtet sich die Angst bei der Somatoformen Störung auf die Furcht vor einer zugrunde liegenden medizinischen Erkrankung und nicht auf eine wahrgenommene körperliche Unvollkommenheit des Aussehens.

Schließlich liegt ein wesentlicher Unterschied zwischen der Somatoformen Störung und der Krankheitsangststörung. Die Somatoforme Störung erfordert das Vorhandensein tatsächlicher körperlicher Symptome, die erheblichen Leidensdruck oder funktionelle Beeinträchtigungen verursachen. Bei der Krankheitsangststörung sind körperliche Symptome entweder nicht vorhanden oder sehr mild. Personen mit Krankheitsangststörung berichten tendenziell weniger spezifische Symptome im Vergleich zu denen mit Somatoformer Störung; ihre Hauptbeschäftigung ist der Glaube, dass sie eine ernsthafte Krankheit haben oder entwickeln werden, anstatt durch zahlreiche körperliche Empfindungen beunruhigt zu sein.