Die penile dysmorphische Störung (PDS) ist ein Zustand, bei dem Personen ihren Penis als kleiner oder unzureichend wahrnehmen, als seine tatsächliche, normale Größe, obwohl er sich im normalen Bereich befindet. Diese Wahrnehmungsverzerrung führt oft zu erheblichen Belastungen, Stress und Angst. Die PDS ist ein spezifischer Subtyp der umfassenderen körperdysmorphen Störung (KDS); daher können betroffene Personen ähnliche Unzufriedenheit nicht nur bezüglich ihres Penis, sondern auch anderer Körperteile empfinden. Diese Unzufriedenheit kann nicht nur das Sexualleben einer Person negativ beeinflussen, sondern auch ernsthafte psychologische Folgen haben. In solchen Situationen können professionelle Unterstützung und Psychotherapie erhebliche Vorteile bieten.