Die PET/CT spielt eine entscheidende Rolle bei der Krebsdiagnose und -behandlung. Ihre Anwendungsbereiche umfassen:
* Metabolische Beurteilung: Sie bestimmt die metabolische Aktivität von verdächtigen Geweben und identifiziert Bereiche mit malignem Potenzial. Insbesondere zeigt sie auf, ob mittels anderer Bildgebungsverfahren festgestellte Massen einen Krebsstoffwechsel aufweisen. Ein positiver PET/CT-Befund deutet typischerweise auf einen hohen Glukoseverbrauch hin, was eine hohe Wahrscheinlichkeit für Malignität nahelegt.
* Biopsie-Leitung: In Situationen, die eine Biopsie einer vermuteten Krebsläsion erfordern, identifiziert die PET/CT präzise die Bereiche mit konzentrierten vitalen und metabolisch aktiven Zellen. Dies stellt sicher, dass Gewebeproben mit dem höchsten diagnostischen Wert bei minimalem Unbehagen für den Patienten entnommen werden. Durch die Reduzierung des Risikos der Probenentnahme aus geschädigten oder nekrotischen Bereichen beschleunigt sie den Diagnoseprozess und führt zu einer definitiven Diagnose.