Die Diagnose von Typ-1-Diabetes erfolgt auf Basis der im Körper auftretenden Symptome und spezifischer diagnostischer Methoden. Diese Methoden werden verwendet, um das Vorhandensein der Krankheit zu bestimmen und sie von anderen Diabetesformen zu unterscheiden. Die wichtigsten Diagnosemethoden umfassen:

* Blutzuckertest: Dieser Test misst den Blutzuckerspiegel. Typischerweise auf nüchternen Magen durchgeführt, verstärken deutlich erhöhte Blutzuckerwerte den Verdacht auf Typ-1-Diabetes.

* Glykohämoglobin-Test (HbA1c): Bei diagnostiziertem oder vermutetem Typ-1-Diabetes zeigt dieser Test den durchschnittlichen Blutzuckerspiegel der letzten drei Monate an. Dies ist wichtig, um zu beurteilen, ob die Krankheit unter Kontrolle ist.

* Antikörpertest: Eine wichtige Methode zur Unterscheidung von Typ-1- und Typ-2-Diabetes. Dieser Test weist Autoantikörper nach, die irrtümlicherweise die körpereigenen Gewebe angreifen. Das Vorhandensein bestimmter Autoantikörper ist ein starker Indikator für Typ-1-Diabetes; diese Antikörper werden bei Patienten mit Typ-2-Diabetes im Allgemeinen nicht gefunden.

* Urintest: Bei der Diagnose von Typ-1-Diabetes wird dieser Test durchgeführt, um Ketonspiegel anstelle von Glukose zu bestimmen. Hohe Ketonspiegel können das Risiko erhöhen, dass das Blut sauer wird, was auf schwerwiegende Komplikationen wie diabetische Ketoazidose hinweisen kann.

* Arterielle Blutgasanalyse: Dieser Test misst die Sauerstoff- und Kohlendioxidwerte im Blut und bewertet den Säure-Basen-Haushalt des Körpers. Er ist von entscheidender Bedeutung, insbesondere bei der Behandlung und Überwachung akuter Komplikationen wie der diabetischen Ketoazidose.