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Die COVID-19-Pandemie hat weltweit eine erhebliche Belastung für die Gesundheitssysteme dargestellt und zu schweren Komplikationen im Zusammenhang mit Atemwegsinfektionen geführt. Aufgrund der Auswirkungen des Virus auf die Lunge und die Atemwege wurde einem erheblichen Teil der Patienten, die auf Intensivstationen aufgenommen wurden, zur Sicherstellung der Atemwegsintegrität eine Tracheotomie durchgeführt. Eine längere Intensivüberwachung und Tracheotomieverfahren erhöhen das Risiko einer Entwicklung von Trachealstenosen. Die COVID-19-bedingte Trachealstenose tritt als eine bedeutende Komplikation dieser Pandemie hervor. Bei 10 % bis 40 % der COVID-19-Patienten, die Intensivpflege benötigen, wird eine Tracheotomie durchgeführt, und bei 20 % bis 80 % dieser Patienten entwickeln sich Trachealstenosen. Ein beträchtlicher Teil dieser Stenosen erfordert einen chirurgischen Eingriff. Die Trachealchirurgie nach einer COVID-19-Infektion kann in der Regel 2 bis 3 Wochen nach der Genesung von der Infektion sicher durchgeführt werden, und Trachealstenosen können nach diesem Zeitraum erfolgreich chirurgisch behandelt werden.