Kleptomanie manifestiert sich typischerweise in der Adoleszenz oder im jungen Erwachsenenalter, kann aber auch später im Leben auftreten. Etwa zwei Drittel der diagnostizierten Personen sind Frauen.

Eine familiäre Vorbelastung mit Kleptomanie, Zwangsstörung oder Substanzgebrauchsstörung (z. B. bei einem Verwandten ersten Grades wie einem Elternteil oder Geschwister) kann das Risiko erhöhen.

Bei Personen mit Kleptomanie werden häufig gleichzeitig auftretende psychische Erkrankungen beobachtet, wie bipolare Störungen, Angststörungen, Essstörungen, Substanzgebrauchsstörungen oder Persönlichkeitsstörungen.