Es gibt mehrere Risikofaktoren für die Entwicklung von Hodenkrebs. Dazu gehören hauptsächlich:

* Alter: Obwohl die meisten Fälle zwischen 15 und 40 Jahren auftreten, ist Hodenkrebs die häufigste Krebsart bei Männern im Alter von 20 bis 35 Jahren.
* Rasse und ethnische Zugehörigkeit: Weiße Männer haben ein etwa 5-fach höheres Risiko, an Hodenkrebs zu erkranken, als schwarze Männer. Global ist die Inzidenz der Krankheit in Amerika und Europa höher, während sie in Afrika und Asien geringer ist.
* Familiengeschichte: Eine familiäre Vorbelastung mit Hodenkrebs erhöht das individuelle Risiko. Das Vorhandensein von Hodenkrebs bei einem Familienmitglied (insbesondere einem Vater oder Bruder) erhöht das Risiko für andere männliche Verwandte.
* Hodenhochstand (Kryptorchismus): Männer, deren Hoden vor der Geburt nicht in den Hodensack abgestiegen sind, haben ein erhöhtes Risiko. Selbst eine chirurgische Korrektur dieses Zustands eliminiert das Krebsrisiko nicht vollständig.
* Anormale Hodenentwicklung: Zustände, die zu einer anormalen Entwicklung der Hoden führen, können das Risiko für Hodenkrebs erhöhen.
* HIV-Infektion: Männer, die mit HIV infiziert sind, insbesondere diejenigen, bei denen AIDS diagnostiziert wurde, haben ein erhöhtes Risiko für Hodenkrebs.
* Krebs in der anderen Hodenhälfte: Bei etwa 3 % bis 4 % der Männer, die wegen Krebs in einem Hoden behandelt und geheilt wurden, wird auch im anderen Hoden Krebs festgestellt.
* Klinefelter-Syndrom: Dieser genetische Zustand gehört ebenfalls zu den Faktoren, die das Risiko für Hodenkrebs erhöhen.