Nach einer Bauchdeckenstraffung besteht weiterhin das Risiko, schwangerschaftsbedingte Dehnungsstreifen zu entwickeln. Das durch die Operation gestraffte Bauchgewebe wird während der Schwangerschaft erneut einer Spannung ausgesetzt. Diese Situation kann die Bildung von Dehnungsstreifen bei Personen mit genetischer Veranlagung oder einer Vorgeschichte schneller Gewichtsschwankungen verstärken. Für Kandidatinnen mit solchen Risikofaktoren wird im Allgemeinen empfohlen, den Bauchdeckenstraffungseingriff auf die Zeit nach der Schwangerschaft zu verschieben. Durch eine ausgewogene Ernährung und regelmäßige Bewegung, insbesondere Aktivitäten wie Pilates oder Yoga, die die Elastizität des Bauchbereichs verbessern, kann das Risiko der Dehnungsstreifenbildung jedoch erheblich minimiert werden.