Der Fibrinogen-Test misst die Konzentration von Fibrinogen, einem lebenswichtigen Protein im Blut, das eine entscheidende Rolle im Gerinnungsprozess spielt. Abnorm niedrige Fibrinogenwerte können die Gerinnungsfähigkeit des Blutes beeinträchtigen, was zu einem erhöhten Blutungsrisiko führt. Umgekehrt sind erhöhte Fibrinogenwerte mit einem höheren Risiko für thrombotische Ereignisse wie Herzinfarkt und Schlaganfall verbunden.

Ein Arzt kann einen Fibrinogen-Test anordnen, um verschiedene Symptome und Zustände zu untersuchen, darunter:

* Blutungssymptome:
* Zahnfleischbluten
* Gastrointestinale Blutungen
* Hämaturie (Blut im Urin) oder Meläna (Blut im Stuhl)
* Hämoptysen (Bluthusten)
* Übermäßige oder verlängerte Blutungen
* Häufiges Nasenbluten
* Verdacht auf Organruptur, wie Milzruptur

* Weitere klinische Indikationen:
* Untersuchung abnormaler Gerinnungspanel-Ergebnisse (z.B. verlängerte aPTT)
* Anzeichen oder Symptome, die auf eine Blutgerinnungsstörung hindeuten
* Verdacht auf disseminierte intravasale Gerinnung (DIC)
* Bewertung genetischer Störungen, die die Blutgerinnung beeinflussen
* Anamnese wiederholter Fehlgeburten