Die Risikofaktoren für die akute myeloische Leukämie (AML) sind wie folgt:
1. Strahlenexposition: Die Exposition gegenüber hohen Dosen ionisierender Strahlung (z. B. frühere Strahlentherapie oder Arbeit in stark verstrahlten Gebieten wie Kernkraftwerken) kann das Risiko erhöhen.
2. Chemische Exposition: Die Exposition gegenüber bestimmten Chemikalien wie Benzol erhöht das AML-Risiko. Rauchen ist aufgrund seines Benzolgehalts ein signifikanter Risikofaktor.
3. Angeborene genetische Störungen: Bestimmte erbliche DNA-Störungen, wie das Down-Syndrom und die Fanconi-Anämie, können das Risiko einer AML-Entwicklung erhöhen.
4. Vorhandene Bluterkrankungen: Hämatologische Erkrankungen wie Myelodysplastisches Syndrom (MDS), Essentielle Thrombozythämie, Polycythaemia vera oder Myelofibrose haben das Potenzial, sich zu einer AML zu entwickeln.
5. Frühere Krebsbehandlungen: Patienten mit einer Vorgeschichte von Chemotherapie, insbesondere solche, die Alkylanzien oder Topoisomerase-Inhibitoren umfassen, und Strahlentherapie haben ein erhöhtes Risiko für eine sekundäre AML.
6. Familienanamnese und Genetik: Obwohl die meisten AML-Fälle nicht erblich sind, kann eine familiäre Vorgeschichte hämatologischer Krebserkrankungen das Risiko leicht erhöhen. Einige seltene genetische Syndrome erhöhen ebenfalls das Risiko.
7. Geschlecht: Die AML-Inzidenz ist bei Männern etwas höher als bei Frauen.
8. Alter: Obwohl AML in jedem Alter auftreten kann, steigt ihre Inzidenz mit dem Alter und ist im Allgemeinen bei älteren Personen häufiger.