Die Behandlung von Papillenödem wird durch die Identifizierung und Beseitigung der zugrunde liegenden Ursache bestimmt. Wenn ein Hirntumor als Ursache festgestellt wird, ist eine Biopsie typischerweise der erste Schritt zur Diagnose. Die Behandlung von Hirntumoren kann Lasertherapie, Bestrahlung oder häufig einen chirurgischen Eingriff umfassen. Wenn Papillenödem durch schweren Bluthochdruck verursacht wird, ist eine sofortige Krankenhausbehandlung unerlässlich. Bei idiopathischer intrakranieller Hypertonie (IIH) umfasst die Behandlung oft Medikamente, um überschüssige Liquor cerebrospinalis (CSF) zu reduzieren, indem deren Produktion verringert wird, wodurch der Druck im zentralen Nervensystem normalisiert wird. Patienten werden auch ermutigt, Gewicht zu verlieren. Sollte die medikamentöse Behandlung unwirksam sein, können chirurgische Eingriffe erforderlich sein, um überschüssige CSF abzuleiten. Da IIH häufig ein chronischer Zustand mit dem Potenzial für langfristige Sehschäden ist, ist eine regelmäßige Überwachung durch einen Augenarzt ein entscheidender Bestandteil des Behandlungsplans.