Um eine reibungslose und genaue Ganzkörper-MRT-Untersuchung zu gewährleisten, befolgen Sie bitte diese Vorbereitungsrichtlinien:

1. Ankunft und Kleidung: Bei Ihrer Ankunft werden Sie von einem spezialisierten Radiologietechniker begrüßt, der Sie durch die Vorbereitung führt. Sie werden gebeten, ein Krankenhauskittel anzuziehen.
2. Vermeiden Sie Kosmetika und Accessoires: Bitte verzichten Sie auf Gesichtscremes, Lotionen oder Make-up, insbesondere bei Kopf- und Halsaufnahmen, da diese die Bildqualität beeinträchtigen können. Alle metallischen Gegenstände und elektronischen Geräte müssen vor dem Betreten des MRT-Raums aufgrund des starken Magnetfeldes entfernt werden. Dazu gehören Uhren, Schmuck, Kreditkarten, Hörgeräte, Haarnadeln, Gegenstände mit Metallreißverschlüssen, abnehmbarer Zahnersatz, Stifte, kleine Schneidwerkzeuge, Brillen, Körper-Piercings und Mobiltelefone.
3. Informationen zu Implantaten und Krankengeschichte: Es ist entscheidend, den Techniker über *alle* metallischen Implantate oder Gegenstände in Ihrem Körper (z. B. Schrapnell, Kugeln, Cochlea-Implantate, bestimmte Gehirnaneurysma-Clips oder ältere Herzschrittmacher) zu informieren. Eine gründliche Sicherheitsbewertung ist erforderlich, bevor die Untersuchung fortgesetzt wird, wenn Sie solche Gegenstände haben. Geben Sie ebenfalls alle schwerwiegenden Erkrankungen, frühere Operationen oder Allergien gegen Kontrastmittel, Lebensmittel oder Medikamente auf Ihrem Zustimmungsformular und Ihrem vorbereitenden Techniker an.
4. Fastenvorschriften: Für Ganzkörper-MRT-Untersuchungen, insbesondere zur optimalen Darstellung von Bauchorganen und der Gallenblase, ist vor der Untersuchung eine Fastenperiode von 7-8 Stunden erforderlich.
5. Kooperation während der Untersuchung: Während der Untersuchung, insbesondere bei der Bildgebung beweglicher Organe, erhalten Sie Anweisungen, den Atem anzuhalten. Es ist wichtig, wach und kooperativ zu bleiben und diese Anweisungen für klare und genaue Bilder befolgen zu können.
6. Kontrastmittel und Nierenfunktion: Falls ein Kontrastmittel erforderlich ist, werden spezifische Gadolinium-Kontrastmittel verwendet, die für Patienten mit Nierenerkrankungen als sicher gelten. Ein Bluttest kann erforderlich sein, um die Nierenfunktion vor der Kontrastmittelgabe zu beurteilen und Ihre Sicherheit zu gewährleisten.
7. Schwangerschaft: Falls die Möglichkeit einer Schwangerschaft besteht, informieren Sie bitte umgehend das Personal. Obwohl MRTs seit den 1990er Jahren ohne berichtete nachteilige Auswirkungen auf schwangere Frauen oder Föten eingesetzt werden, wird im ersten Trimester der Schwangerschaft in der Regel von MRTs abgeraten, es sei denn, der Nutzen überwiegt die potenziellen Risiken deutlich. Kontrastmittel werden schwangeren Patientinnen in der Regel nur bei absoluter Notwendigkeit verabreicht.