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Kommunizierende Hydrozelen bilden sich häufig spontan bis zum ersten Lebensjahr zurück. Daher wird ein chirurgischer Eingriff typischerweise für Kinder über einem Jahr geplant, deren kommunizierender Kanal (Processus vaginalis patens) sich nicht geschlossen hat. Im Gegensatz dazu ist die spontane Rückbildung einer Samenstrangzyste selten. Aufgrund des Infektionsrisikos und des potenziellen Drucks auf Strukturen im Leistenkanal wird eine chirurgische Korrektur von Samenstrangzysten im Allgemeinen empfohlen. Für diese elektiven Eingriffe wird üblicherweise geraten, bis das Kind über ein Jahr alt ist, um sicherzustellen, dass es entwicklungsbedingt bereit für die Operation ist.
Der chirurgische Eingriff sowohl bei Samenstrangzysten als auch bei Hydrozelen umfasst einen kleinen Schnitt (ca. 1-2 cm) im Unterbauch, direkt über der Leistenfalte. Durch diesen Schnitt wird der Processus vaginalis patens (der offene Kanal, der mit Hydrozelen und Samenstrangzysten verbunden ist) identifiziert und sorgfältig von umgebenden Strukturen, einschließlich des Samenstrangs (der den Samenleiter und die Blutgefäße zum Hoden enthält), getrennt. Der Sack wird dann hoch im Leistenkanal mit resorbierbaren Nähten ligiert (abgebunden), wodurch eine Flüssigkeitskommunikation zwischen der Bauchhöhle und dem Skrotum/Samenstrang wirksam verhindert wird. Falls ein Organ im Sack gefunden wird und unbeschädigt ist, wird es vor der Ligatur vorsichtig in die Bauchhöhle zurückverlagert. Die Operation dauert typischerweise zwischen 30 und 60 Minuten. Sie wird in der Regel als Tageseingriff durchgeführt, sodass Kinder noch am selben Tag nach Hause zurückkehren und kurz darauf ihre normalen Aktivitäten wieder aufnehmen können. Falls als angemessen erachtet und im Voraus geplant, kann gleichzeitig eine Beschneidung durchgeführt werden.
Eine frühere chirurgische Intervention kann bei nicht-kommunizierenden Hydrozelen in Betracht gezogen werden, die um den Hoden herum angespannt sind. Abdominoskrotale Hydrozelen sollten jedoch unverzüglich nach der Diagnose chirurgisch behandelt werden. Es ist entscheidend zu beachten, dass die Nadelaspiration von angeborenen Hydrozelen ein gefährlicher Ansatz ist; sie birgt ein erhebliches Infektionsrisiko, das potenziell zum Verlust des Hodens führen kann.
Wie werden Samenstrangzysten und Hydrozelen behandelt?
Der chirurgische Eingriff sowohl bei Samenstrangzysten als auch bei Hydrozelen umfasst einen kleinen Schnitt (ca. 1-2 cm) im Unterbauch, direkt über der Leistenfalte. Durch diesen Schnitt wird der Processus vaginalis patens (der offene Kanal, der mit Hydrozelen und Samenstrangzysten verbunden ist) identifiziert und sorgfältig von umgebenden Strukturen, einschließlich des Samenstrangs (der den Samenleiter und die Blutgefäße zum Hoden enthält), getrennt. Der Sack wird dann hoch im Leistenkanal mit resorbierbaren Nähten ligiert (abgebunden), wodurch eine Flüssigkeitskommunikation zwischen der Bauchhöhle und dem Skrotum/Samenstrang wirksam verhindert wird. Falls ein Organ im Sack gefunden wird und unbeschädigt ist, wird es vor der Ligatur vorsichtig in die Bauchhöhle zurückverlagert. Die Operation dauert typischerweise zwischen 30 und 60 Minuten. Sie wird in der Regel als Tageseingriff durchgeführt, sodass Kinder noch am selben Tag nach Hause zurückkehren und kurz darauf ihre normalen Aktivitäten wieder aufnehmen können. Falls als angemessen erachtet und im Voraus geplant, kann gleichzeitig eine Beschneidung durchgeführt werden.
Eine frühere chirurgische Intervention kann bei nicht-kommunizierenden Hydrozelen in Betracht gezogen werden, die um den Hoden herum angespannt sind. Abdominoskrotale Hydrozelen sollten jedoch unverzüglich nach der Diagnose chirurgisch behandelt werden. Es ist entscheidend zu beachten, dass die Nadelaspiration von angeborenen Hydrozelen ein gefährlicher Ansatz ist; sie birgt ein erhebliches Infektionsrisiko, das potenziell zum Verlust des Hodens führen kann.