Der Beginn einer In-vitro-Fertilisations (IVF)-Behandlung beinhaltet die Vorbereitung der Frau. Diese Vorbereitung erfolgt mittels zweier Hauptprotokolle: Das lange (Agonisten-)Protokoll beginnt typischerweise am 21. Tag des Menstruationszyklus, wobei die Eizellentnahme etwa 3-3,5 Wochen später erfolgt. Das kurze (Antagonisten-)Protokoll hingegen beginnt direkt am 2.-3. Tag des Menstruationszyklus, und die Eizellentnahme ist innerhalb von etwa 10-12 Tagen abgeschlossen. Der Transfer der nach der Eizellentnahme gewonnenen Embryonen in die Gebärmutter wird basierend auf den individuellen Bedingungen der Patientin und der klinischen Beurteilung des Arztes festgelegt. Dieser Transfer kann als Frisch-Embryo-Transfer (im selben Zeitraum wie die Eizellentnahme) oder als Kryo-Embryo-Transfer (wobei die Embryonen eingefroren, gelagert und dann zu einem späteren, vom Arzt als geeigneter erachteten Zeitpunkt transferiert werden) durchgeführt werden.